Man unterscheidet zwischen Hardwareschnittstellen, Softwareschnittstellen, Systemschnittstellen und Benutzerschnittstellen.
Standardisierte serielle und parallele Hardwareschnittstellen in Computern, wie z.B. SCSI, USB, RS-232, V-24 oder Centronics, arbeiten nach exakt festgelegten Industrienormen, also nach fixen physikalischen Vorgaben (Steckverbindungen, Kabel) und genormten logischen Regeln (Syntax der Protokolle bzw. Treiber).
Das ermöglicht den problemlosen Anschluss oder Austausch von Gerätekomponenten unterschiedlicher Hersteller, z.B. Drucker, Festplatten, USB-Komponenten etc..
Softwareschnittstellen, oder besser gesagt Datenschnittstellen, basieren auf einer miteinander festgelegten Hardwareverbindung und ermöglichen einen freien Datenaustausch mit nicht standardisierten Befehlen zwischen zwei Softwareprogrammen.
Voraussetzung hierfür ist eine detaillierte Absprache der Kommandos und Daten für beide Systeme. Vereinfacht ausgedrückt, es muss eine gemeinsame „Sprache“ erarbeitet werden. Oft wird für diese Art Schnittstelle eine zusätzliche Hardwarekomponente benötigt, um die unterschiedlichen Kommandos der Systeme zu „übersetzen“.
Systemschnittstellen ermöglichen gegenseitigen, komfortablen Zugriff auf Funktionen und Daten über spezielle Programm-Bibliotheken (API, Application Programming Interface).
Der Vorteil: Die verbundenen Systeme benötigen keinerlei Detailkenntnisse über das jeweils andere Softwareprogramm, sondern kommunizieren über die in der API festgelegten Kommandos. Diese Architektur ermöglicht nicht nur die Verbindung zwischen einzelnen Programm-Modulen unterschiedlicher Geräte, sondern z.B. über TCP-IP, netzwerkbasierte Kommunikation zwischen komplexen Anlagensystemen über einen logischen Knotenpunkt.
Eine sehr wichtige Schnittstelle in Sicherheitssystemen ist die „Benutzerschnittstelle“, umgangssprachlich „Mensch-Maschine-Schnittstelle“ genannt. Diese Schnittstelle bestimmt entscheidend den Komfort, die Funktionalität und die eigentliche Sicherheit eines Sicherheitssystems.
Das Wachpersonal muss einfach, schnell, selbsterklärend und zentral alle Anlagenkomponenten bedienen können. Anlagenzustände müssen automatisch erfasst, verarbeitet und anschaulich angezeigt werden. Gefahrensituationen müssen sofort erkennbar und vor allen Dingen sofort einschätzbar sein. Dazu gehört eine nachträgliche Analyse und Auswertung, sowie eine lückenlose Dokumentation des Vorfalls.
Diese Anforderungen an moderne, Anwender-orientierte Sicherheitsanlagen setzen ein intelligentes Schnittstellen-Management zwischen allen Einzelkomponenten einer Sicherheitsanlage voraus.
Zur Zeit arbeitet GEUTEBRÜCK aktiv mit weiteren 20 Herstellern an der Definition eines OPC-Standards (OLE for Process Control / OLE = Object Linking and Embedding) für Videosystemsteuerungen.
GEUTEBRÜCK Schnittstellen in der Praxis
Warum sind intelligente Schnittstellen-Anbindungen mit hohem Funktionsumfang für moderne Sicherheitsanwendungen wichtig?
Schnittstellen ermöglichen es, autarke, hoch spezialisierte, technische Einrichtungen unterschiedlicher Hersteller in ihrer Funktionalität zu vereinen.
Alle GEUTEBRÜCK Schnittstellen bieten zur Anbindung und Steuerung den kompletten Funktionsumfang des jeweiligen Produkts.
Das sind optimale Vorausetzungen für Ihr System, heute und für die Zukunft.

SDK Manager
Patric Meyer
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Offene Schnittstellen sind wichtiger Bestandteil der GEUTEBRÜCK Produktphilosophie. Unsere SDKs sind frei verfügbar und bieten Ihnen einen individuellen Werkzeugsatz, mit dessen Hilfe Sie Anwendungen für ein bestimmtes Gerät oder System entwickeln können.

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